Die Gutenberger Höhlen
(Gutenberger Höhle und Gussmannshöhle)

Entdeckt wurde die Gutenberger Höhle von Pfarrer Karl Gussmann im Jahre 1889, die nach ihm benannte Gussmannshöhle ein Jahr später.

Funde, die auf eine menschliche Nutzung der Höhlen hinweisen, gibt es leider nicht, interessant sind aber viele Knochenfunde in der Gutenberger Höhle verschiedener Tiere, die man hier nicht vermuten würde. Neben Knochenresten von Wildschwein, Wolf und Wildpferd gab es auch Funde vom Löwen, Elefanten, Steppennashorn und Höhlenbär, um nur einige zu nennen. Außergewöhnlich sind Knochenreste vom Rothund, eine noch in Asien lebende Wildhundart und ein Kieferbruchstück eines Berberaffen-Verwandte dvon leben heute noch auf Gibraltar. Aufgrund der beieinander liegenden Knochenfunde geht man davon aus, dass die Tiere-wie auch immer in die Höhle kamen/hinenfielen- als auf der Albhochfläche eine Art Steppe und im Tal/am Albtrauf ein Waldgebiet war. Irgendwann vor 125.000 - 400.000 Jahren, genau weiß man das nicht.

In der Gussmannshöhle fand man ein paar Mammutbackenzähne.

Heute sieht man natürlich keine Knochenreste mehr, aber es hat sehr schöne Tropfsteine und man erfährt bei einer Führung (beide Höhlen) Interessantes über die Entstehung und Entdeckung der Höhlen.

 

Besichtigung:

Mai bis Oktober

Samstags: 13 -16 Uhr
Sonn- und Feiertag: 10 -16 Uhr

 

 

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